{"id":74,"date":"2024-11-08T13:36:53","date_gmt":"2024-11-08T12:36:53","guid":{"rendered":"https:\/\/sg1306.de\/?page_id=74"},"modified":"2024-11-11T09:33:36","modified_gmt":"2024-11-11T08:33:36","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sg1306.de\/index.php\/chronik\/","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<div id=\"container\">\n<div id=\"main\">\n<div class=\"inside\">\n<div id=\"chronik\" class=\"mod_article first last block\">\n<h1 class=\"ce_headline first\">Kurzer geschichtlicher Abriss<\/h1>\n<div class=\"ce_text block\">\n<p>Die lange Geschichte des Bamberger Sch\u00fctzenvereins, Vorm. Privil. Sch\u00fctzengesellschaft 1306 Bamberg e. V., zeugt von der gro\u00dfen gesellschaftlichen und politischen Bedeutung in der Vergangenheit. Bamberger Sch\u00fctzen haben in ihrem fast 700 j\u00e4hrigen Bestehen nicht nur Geschichte erlebt, sondern auch aktiv mitgestaltet. Bet\u00e4tigen sich die Mitglieder der Sch\u00fctzengesellschaften heute ausschlie\u00dflich sportlich, so waren sie im Sp\u00e4tmittelalter eine st\u00e4dtische Institution und Garanten f\u00fcr die Sicherheit ihrer Stadt und deren B\u00fcrger.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"ce_table table.own last block\">\n<table id=\"table_93\">\n<tbody>\n<tr class=\"row_0 row_first even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1306<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">begann offiziell das Sch\u00fctzenwesen in Bamberg. Dies belegt eine altehrw\u00fcrdige Pergamentschrift \u2013 Protokoll des Magistrates von Bamberg \u2013 die heute im Besitz des Historischen Vereins und von einmaliger Bedeutung f\u00fcr unsere Sch\u00fctzengesellschaft ist, da sie die fr\u00fcheste Nachricht vom Vorhandensein von Sch\u00fctzen zum gr\u00f6\u00dften Teil namentlich in diesem Protokoll aufgelistet sind<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_1 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">im 14 Jh.<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">werden urkundlich mehrfach Sch\u00fctzen erw\u00e4hnt und Sch\u00fctzenfeste treten seit 1389 in Bamberg in Erscheinung. 1406 nahmen Bamberger Sch\u00fctzen am Preisschie\u00dfen in Forchheim, 1433 in N\u00fcrnberg und Schweinfurt teil, was aus dem Ladebrief und einem Sch\u00fctzenbrief vom 07. Dezember 1478 ersichtlich ist.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_2 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1468<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">ist zum ersten Mal urkundlich eine Schie\u00dfh\u00fctte &#8222;eine Br\u00fccke bei der Schie\u00dfh\u00fctte&#8220; belegbar. Das Gel\u00e4nde der erw\u00e4hnten Schie\u00dfh\u00fctte befand sich zwischen dem Gasthof \u201eZum Eckenb\u00fcttner\u201c (Maxplatz 2) und der Stadtmauer l\u00e4ngs der heutigen Franz-Ludwig-Stra\u00dfe.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_3 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1550<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">war die vom Bischof Weigand v. Redwitz gegebene erste &#8222;Ordnung und Satzung&#8220; als landesherrliche Verleihung der Rechtspers\u00f6nlichkeit f\u00fcr \u201eHanndt P\u00fcchsen Sch\u00fctzen\u201c anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_4 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1626<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">lie\u00df F\u00fcrtsbischof Johann Georg Fuchs von Dornheim das sog. &#8222;Trudenhaus&#8220; (Hexenhaus) auf dem Schie\u00dfplatz der Stahl-sch\u00fctzen errichten. Das Geb\u00e4ude befand sich an der Stelle der Stahlh\u00fctte (Armbrustschie\u00dfhaus) auf dem heutigen Grundst\u00fcck Franz-Ludwig-Str. 7. Man zog dann damals in das Gebiet vor das Langgassen \u2013 Tor.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_5 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1632<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 12. Juni lie\u00df der von den Schweden eingesetzte Bamberger Stadtkommandant Galimbato auch dieses Schie\u00dfhaus am Langgassen-Tor abbrechen, um eine Schanze f\u00fcr das Aufstellen eines Gesch\u00fctzes zu errichten. Als Ersatz \u00fcberlie\u00df er den Sch\u00fctzen den konfiszierten Grundbesitz von Haus und Garten des Stiftfeindes Adam Hermann von Rotenhahn, der sich l\u00e4ngs der Stadtmauer zwischen Lange Str. 46 und Generalsgasse 15 befand.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_6 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1656<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">wurde die \u201eOrdnung und Satzung\u201c mit der \u201eOriginal-Konfirmation\u201c durch Bischof Veit von Rieneck best\u00e4tigt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_7 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1752<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 06 April wurde von Bischof Anton von Frankenstein eine neue reformierte Sch\u00fctzenordnung erlassen. Das Original befindet sich im Besitz der Sch\u00fctzengesellschaft 1306 (Stadtarchiv).<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_8 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1770<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">errichtete man das Schie\u00dfhaus am Sch\u00f6nleinsplatz mit einer Schie\u00dfanlage in Richtung Hain, welches im April 1893 aus Sicherheitsgr\u00fcnden und aus Gr\u00fcnden der Stadterweiterung abgebrochen wurde. Vom Jahre 1814 bis zum Abbruch der St\u00e4tte wurden dort allj\u00e4hrlich Freischie\u00dfen und Volksbelustigungen abgehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_9 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1802\/03<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">erfolgte im Rahmen der S\u00e4kularisation die Einverleibung des Hochstiftes von Bamberg in das Kurf\u00fcrstentum von Bayern, dadurch entstand eine Rivalit\u00e4t zwischen der staatlichen Landeswehr und den \u00fcberwiegend b\u00fcrgerlichen Mitgliedern der Sch\u00fctzengesellschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_10 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1847<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 13. Juni fasste die Generalversammlung der Sch\u00fctzengesellschaft ihre Statuten neu, um dem Dr\u00e4ngen der Offiziere und Mannschaften, Mitglieder zu werden, ein Ende zu machen; hierbei mu\u00dfte darauf geachtet werden, da\u00df die Neufassung der Statuten am 12. Juli beh\u00f6rdlicherseits genehmigt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_11 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1848<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">und in den sp\u00e4teren Jahren interpretierte man die Statuten\u00e4nderung vom 13. Juni 1847 mit dem Argument, da\u00df dadurch der Landwehr der Einfluss auf die Geschicke der Sch\u00fctzengesellschaft genommen werden sollte. Die politische Entwicklung in dieser Zeit (1848) f\u00fchrte auch zur Gr\u00fcndung eines freiheitlich gesinnten Bamberger Turnvereins, sowie eines Lesevereins, welche zu-n\u00e4chst ein Gastrecht und sp\u00e4ter ihren Sitz auf dem Anwesen hatten. Die lose Verbindung zwischen dem Turnverein und dem Lese-verein und den Sch\u00fctzen f\u00fchrte zu einer Identifizierung von politisch aktiven Kr\u00e4ften in Bamberg mit der Sch\u00fctzengesellschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_12 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1853<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 10. Mai fasste der Stadtmagistrat den Beschlu\u00df, wonach er die Sch\u00fctzengesellschaft zu einem politischen Verein erkl\u00e4rte. Hierbei spielte auch der Vorfall, von Mitte Januar 1847, um die damals vielgenannte Gr\u00e4fin von Landsfeld, alias Lola Montez, eine beachtliche Rolle. Hier zeigten die Bamberger Sch\u00fctzen eine nicht geb\u00fchrende Haltung, bei ihrer Durchreise durch Bamberg.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_13 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1853<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 26.August wurde bekannt, da\u00df das im Sch\u00fctzenhaus befindliche Wandbild des K\u00f6nigs von Bayern von einem unbekannten T\u00e4ter besch\u00e4digt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_14 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1853<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 30. August schrieb die Staatsregierung an den Stadtmagistrat von Bamberg, da\u00df sofort mit der Schlie\u00dfung des Sch\u00fctzenhauses zu rechnen sei, wenn sich Zusammenh\u00e4nge zwischen den Mitgliedern und dem Unfug am K\u00f6nigsbild erg\u00e4ben. Dies konnte jedoch nie belegt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_15 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1853<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 05. September war es dann soweit, unerwartet und berechtigt fasste der Magistrat von Bamberg gem. Art. 19 den Beschlu\u00df, die Sch\u00fctzengesellschaft mit sofortiger Wirkung aufzul\u00f6sen. Die Begr\u00fcndung hierf\u00fcr lautete: Der Ausschuss der Sch\u00fctzengesellschaft bestehe aus eklatanten Demokraten, die Unterbringung des Turnvereins des Lesevereins im Schie\u00dfhaus und auf dem Gel\u00e4nde der Sch\u00fctzengesellschaft, sowie die lose Verbindung der drei Vereinigungen sei eine Konzentration von demokratischen Agitatoren. Die Aufl\u00f6sung war im Endeffekt ein versp\u00e4teter Racheakt der Kommunalverwaltung im Hinblick auf die Aktivit\u00e4ten der politischen Wirren in den 48er Jahren.<br \/>\nGleichfalls beantragte der Stadtmagistrat beim Kreis- und Stadtgericht die Eintragung einer Vormerkung unter Hinweis auf \u00a7 44 der Statuten der Gesellschaft, wonach bei einer Aufl\u00f6sung der Sch\u00fctzengesellschaft das gesamte Verm\u00f6gen in das Eigentum der Stadt \u00fcberging.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_16 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1853<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 06. September d. h. einen Tag nach der Aufl\u00f6sungsverf\u00fcgung, unterrichtete das Landwehrkommando den Magistrat, da\u00df eine neue Sch\u00fctzengesellschaft gebildet worden sei und erbat gleich-zeitig um die \u00dcbergabe des Sch\u00fctzenhauses. Diesem Wunsche kam der Stadtmagistrat am 14. September nach und \u00fcberlie\u00df das Schie\u00dfhaus der neuen\/alten Sch\u00fctzengesellschaft vorerst provisorisch. Konkret kann man davon ausgehen, da\u00df hierbei nur der Vorstand gewechselt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_17 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1854<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 15.M\u00e4rz hatte sich der neue Oberscho\u00dfmeister der Sch\u00fctzengesellschaft, von Welsch, an den Magistrat gewandt mit der Bitte, die R\u00fcckgabe des Schie\u00dfhauses an die Sch\u00fctzengesellschaft baldgef\u00e4lligst in Vollzug zu bringen. Nach der rechtskr\u00e4ftigen Entscheidung des Bay. Staatsministeriums des Innern wurde am 22. M\u00e4rz das Anwesen an die neu gebildete Sch\u00fctzengesellschaft zur Nutznie\u00dfung und am 26. Mai 1856 definitiv \u00fcberlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_18 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1854<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 22. M\u00e4rz beschloss der Polizeisenat der Stadt Bamberg, die &#8222;neue&#8220; Sch\u00fctzengesellschaft in das Verzeichnis der nicht politischen Vereine einzutragen mit der Hoffnung, die Sch\u00fctzengesellschaft m\u00f6ge sich um Mitglieder aus der B\u00fcrgerschaft bem\u00fchen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_19 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1868<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">\u00fcbernahm die Stadt Bamberg mit dem Einverst\u00e4ndnis der Sch\u00fctzengesellschaft das Gel\u00e4nde des Schie\u00dfgartens am alten Sch\u00fctzenhaus von der Ecke der Kegelbahn bis zum Kugelfang, um es f\u00fcr Baupl\u00e4tze zu verwenden. Die Sch\u00fctzengesellschaft erhielt daf\u00fcr die Schie\u00dfst\u00e4tte am Kaipershof als Gegenleistung. Es wurden vier Standscheiben mit 175 m L\u00e4nge, zwei Feld-scheiben mit 300 m L\u00e4nge, zwei Pistolenst\u00e4nde und eine Schie\u00dfhalle mit Zielerwohnung errichtet. Im Oktober wurde die vom Stadtbau-meister Lorenz Madler erbaute moderne Anlage in Betrieb ge-nommen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_20 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1875<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 12. Juli wurde der Sch\u00fctzengesellschaft vom k\u00f6niglichen Be-zirksgericht der Titel \u201eAnerkannter Verein\u201c zugesprochen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_21 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1892<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">errichtete die Sch\u00fctzengesellschaft nach den Entw\u00fcrfen des Architekten Gustav H\u00e4berle mit einem Kostenaufwand von 100.000 Mark das im neubarocken Stil ausgef\u00fchrte &#8222;neue Sch\u00fctzenhaus&#8220; am Sch\u00f6nleinsplatz. Dieses Sch\u00fctzenhaus diente fast aus-schlie\u00dflich gesellschaftlichen Zwecken. Von 1893 bis nach dem 2. Weltkrieg war das Haus der Mittelpunkt des Bamberger Gesell-schaftslebens. 1954 wurde dieses herrliche Geb\u00e4ude abge-brochen, um einen Neubau der Stadtsparkasse Platz zu machen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_22 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1900<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 08. Juni wurde die Sch\u00fctzengesellschaft in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bamberg eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_23 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1900<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">im Sommer, nach kaum 20 Jahren hatte die Stadtentwicklung auch die Kaipershofschie\u00dfst\u00e4tte erreicht. Die Sicherheit wurde von polizeilicher Seite erneut in Frage gestellt und die Schlie\u00dfung verlangt. Man z\u00f6gerte die Translozierung durch mancherlei Vorsichtsma\u00dfnahmen hinaus. Der Magistrat erwog, anstelle der Schie\u00dfst\u00e4tte eine Gartenbauschule zu schaffen. Die Sch\u00fctzen-gesellschaft zeigte sich f\u00fcr diesen Vorschlag offen, allerdings unter der Bedingung, da\u00df der Magistrat ihr bei der Suche einer passenden Schie\u00dfst\u00e4tte und der Hypothekentransformierung helfe.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_24 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1903<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 15. April fasste die Generalversammlung der Sch\u00fctzenge-sellschaft den Beschlu\u00df, eine neue moderne Schie\u00dfst\u00e4tte am Rande der Stadtgrenze \u2013 Hauptmoorwald \u2013 hinter der Mariens\u00e4ule an der P\u00f6deldorfer Stra\u00dfe zu errichten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_25 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1905<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">wurde dann diese neue Schie\u00dfanlage an der heutigen Eichen-dorffstra\u00dfe vom 1. Sch\u00fctzenmeister Kommerzienrat Heinrich Manz feierlich er\u00f6ffnet. Erweiterungen der Baulichkeiten erfolgten 1913 und in den 20er Jahren unter dem Oberscho\u00dfmeister Franz Veit und seinen Nachfolger. Nach dem 2. Weltkrieg wurde diese Anlage unter der \u00c4ra des Optikermeisters Will Kastner gr\u00fcndlich renoviert und \u2013 neben einer 2 Bahnanlage f\u00fcr Sportkegler \u2013 nach den neuesten Anforderungen ausgebaut, so da\u00df die Anlage durch ihre Leistungsf\u00e4higkeit weit \u00fcber den Grenzen Bambergs hinaus gesch\u00e4tzt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_26 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1960<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">d.h. in den 60er Jahren war es wieder Mal so weit, da\u00df die fort-schreitende Bebauung (Stadtentwicklung) die Sch\u00fctzengesellschaft in arge Bedr\u00e4ngnis brachte. Die Angrenzer f\u00fchlten sich derart bel\u00e4stigt, so da\u00df polizeiliche Anordnungen die Sch\u00fctzenge-sellschaft zum Nachdenken und Handeln veranlasste. Ende der 60er Jahre machte man sich daran eine neue Schie\u00dfst\u00e4tte au\u00dfer-halb des Wohnbereiches der Stadt Bamberg zu suchen. Hier bot sich der Sch\u00fctzengesellschaft zuf\u00e4llig das alte, zum Verkauf anstehende Forsthaus Kunigundenruh an.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_27 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1970<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">im Februar versuchte die Sch\u00fctzengesellschaft unter dem Namen &#8222;Mitteilungsblatt&#8220; f\u00fcr ihre Mitglieder eine Zeitung (DIN A5) heraus zu bringen. Mit dem Aufruf einen geeigneten Namen zu finden, war eine Pr\u00e4mierung (1 Flasche Sekt) verbunden. Ehrensch\u00fctzen-meister Heinz Bittel wurde mit seinem Vorschlag &#8211; Kunigundenkurier und dem K\u00fcrzel KUKU \u2013 mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Der Name steht noch heute.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_28 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1970<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 09. Mai nahm der damalige 1. Vorstand Heinrich Klug die Grundsteinlegung f\u00fcr ein Schie\u00dfsportzentrum vor, das im nord-bayerischen Raum auch heute noch einmalig ist. Es entstand eine Anlage mit 72 Schie\u00dfst\u00e4nden f\u00fcr Luftgewehr, Sportpistole, laufende Scheibe, jagdliches Schie\u00dfen und ein Turnierplatz f\u00fcr Bogen-sch\u00fctzen. Neben der Schie\u00dfsportanlage wurde auch f\u00fcr die Sport-kegler eine Kegelanlage mit vier vollautomatischen Bundes-kegelbahnen errichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_29 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1972<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">im Juli wurde auf dem vereinseigenen, 4,5 ha gro\u00dfem Grund-st\u00fcck, eine im gro\u00dfz\u00fcgigsten Stil geschaffene Schie\u00dfanlage f\u00fcr Sport-sch\u00fctzen eingeweiht. Neben dem Sportst\u00e4ttenbau wurde auch das alte Forsthaus Kunigundenruh umgestaltet und erweitert. Das heutige Sch\u00fctzenhaus Kunigundenruh der Vorm. Privil. Sch\u00fctzengesellschaft 1306 Bamberg e.V. liegt mitten im Hauptsmoorwald vor den Toren der alten Kaiserstadt Bamberg und bietet neben einem Festsaal, zwei Konferenzr\u00e4umen, einer Gastst\u00e4tte, Fremdenzimmern und viel Atmosph\u00e4re. Gleichzeitig zur Er\u00f6ffnung der Sportanlage in Kunigundenruh, brachte die Sch\u00fctzengesell-schaft eine Jubil\u00e4umszeitschrift unter dem Namen &#8222;666 Jahre Vorm. Privil. Sch\u00fctzengesellschaft 1306 Bamberg e.V.&#8220; heraus. Archivar Karl Arneth zeichnete daf\u00fcr verantwortlich.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_30 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1977<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">im Juni erlebte die Sportkegelabteilung der SG 1306, inszeniert von Hans Jung von 1306 und Rudolf Koch seitens der Frankenkegler, einen enormen Aufschwung, als sie mit dem damals renommier-testen \u201eSportkegelclub Franken Bamberg \u201e fusionierte und 80 Kegler mit allen Rechten und Pflichten in die Sch\u00fctzengesellschaft 1306 integrierte. Zum Abteilungsleiter wurde der bisher 1. Vorstand der Frankenkegler, Rudolf Koch gew\u00e4hlt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_31 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1981<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">im 675. Jubil\u00e4umsjahr seit bestehen der Sch\u00fctzengesellschaft, entstand ein 50m Stand mit 8 Schie\u00dfbahnen f\u00fcr Schwarzpulver-sch\u00fctzen und ein FITA-Bogen-Turnierplatz. Es erschien eine Jubil\u00e4umsbrosch\u00fcre &#8222;675 Jahre Vorm. Privil. Sch\u00fctzengesellschaft 1306 e.V.&#8220; die von dem Abteilungsleiter der Sportkegelabteilung, Rudolf Koch erarbeitet wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_32 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1986<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">nach Jahren schwerer finanzieller Belastungen war man soweit saniert und wieder in der Lage notwendige Investitionen zu t\u00e4tigen. Die Elektronikerneuerung an den Sportkegelbahnen, die Errichtung eines Unterstellhauses am Bogenplatz und die Neugestaltung und Integration einer Schie\u00dfsporthalle mit 20 St\u00e4nden f\u00fcr Luftdruck-waffen und Armbrust, unter der Planung und Leitung vom 2. Vor-stand Rudolf Koch, erweiterte die Attraktivit\u00e4t der Sportanlage Kunigundenruh um ein vielfaches. Die kirchliche Weihe, in Form eines \u00f6kumenischen Gottesdienstes erfolgte am 21. Juli durch Pater Eugen Wetzel und Pfarrer Wrensch.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_33 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1986<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">feierte die Sch\u00fctzengesellschaft ihr 680 j\u00e4hriges Bestehen. Neben einem gro\u00dfartigen Sportprogramm f\u00fcr Sportsch\u00fctzen und Sport-kegler auf bayerischer Ebene, veranstaltete man auch erstmals am 20. und 21. September einen Tag der offenen T\u00fcr mit einem Schie\u00dfen f\u00fcr Jedermann auf allen St\u00e4nden.<br \/>\nEhrensch\u00fctzenkommissar und Oberb\u00fcrgermeister Paul R\u00f6hner, der diese Veranstaltung er\u00f6ffnete, wurde von der Vorstandschaft mit 11 B\u00f6llersch\u00fcssen aus einer geliehenen Kanone begr\u00fc\u00dft. Hier wurde in das Programm (nach 300 Jahren) ein B\u00fcrgerk\u00f6nigs-schie\u00dfen aufgenommen. Auf der vom Oberb\u00fcrgermeister Paul R\u00f6hner gestifteten achteckigen B\u00fcrgerk\u00f6nigscheibe (Nachbildung &#8222;der Rote Ritter&#8220; aus fr\u00fcheren Jahren) wurde der B\u00fcrgerk\u00f6nig verewigt. Die Bev\u00f6lkerung konnte durch fachkundige Schie\u00dfleiter und Sch\u00fctzenmeister auch einmal hinter die Mauern von Kunigundenruh schauen und viele quittierten dies mit ihrem Beitritt in die Sch\u00fctzengesellschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_34 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1987<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">taufte man den Tag der offenen T\u00fcr um und kreierte die Bamberger Schie\u00dfsporttage. 1. Vorstand Rudolf Koch, ein Vor-stand ganz nach Tradition und Brauchtumspflege eingestellt, gestaltete das Programm an beiden Tagen (03. und 04. Oktober) vollkommen neu. Neben dem B\u00fcrgerk\u00f6nigsschie\u00dfen nahm man noch das Ratsherrenschie\u00dfen und das Geburtstagsschie\u00dfen des Ehren-sch\u00fctzenkommissars und Oberb\u00fcrgermeister Paul R\u00f6hner auf. Zur Er\u00f6ffnung wurde der Oberb\u00fcrgermeister mit 11 B\u00f6llersch\u00fcssen aus den mittlerweile eigenen Kanonen begr\u00fc\u00dft. Seit 203 Jahren hegte man den Wunsch eigene Kanonen zu besitzen. W\u00e4hrend dieser Veranstaltung wurden, die vom 2. Vorstand Herbert Willinganz gebauten 3 B\u00f6llerkanonen, getauft. Die Taufpatin Gudila Freifrau von P\u00f6lnitz und Dr. Klaus Baron von Andrian-Werburg waren pers\u00f6nlich anwesend. Beide Taufpaten stifteten zu diesem Anlass je eine Sch\u00fctzenscheibe. Der Sieger des Ratsherrenschie\u00dfens wurde auf der von Stadtr\u00e4tin Frau Irene Hottelmann gestifteten Ratsherrenscheibe verewigt.<br \/>\nDie Gesellschaft beschloss die Schie\u00dfsporttage ins j\u00e4hrliche Veranstaltungsprogramm aufzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_35 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1991<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">hat man Kunigundenruh an das Kanalnetz, P\u00f6deldorf-Bamberg an-geschlossen und somit die Vorraussetzung geschaffen, den Hotel-betrieb von der Ausstattung in die Ebene mit h\u00f6herem Niveau zu bringen. Durch die ebenfalls zur gleichen Zeit totale Restaurierung der Gastronomie wurde Kunigundenruh zu einem Ambiente mit besonderer Note.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_36 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1992<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">im Juni war die l\u00e4ngst die f\u00e4llige Renovierung und Umbauma\u00df-nahme der Kegelbahnen abgeschlossen. Aus sportlichen Gr\u00fcnden wurde es erforderlich, da\u00df die alten Asphaltbahnen mit neuem Kunststoffbelag versehen wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_37 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1993<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">beschloss die Sch\u00fctzengesellschaft, mit dem Einvernehmen der Kreishandwerkerschaft, Kreishandwerksmeister Dipl. Ing. und Baumeister Kaspar Reinfelder, das Sportprogramm der Bamberger Schie\u00dfsporttage um ein Zunft- und Handwerker-schie\u00dfen zu erweitern. Der Sieger hierf\u00fcr wurde auf der Zunft- und Handwerker-scheibe, gestiftet vom Gewerberat und Malermeister Robert Valtin, verewigt. Aufgenommen in das Programm war die Enth\u00fcllung eines Gedenksteines zu Ehren des Erbauers der Sportst\u00e4tte und damaligen 1. Vorstand Heinrich Klug. Auch Ehrenoberschie\u00df-meister Domdekan Pr\u00e4lat Dr. Helmut Kittel wohnte dieser Feier bei. Oberb\u00fcrgermeister Paul R\u00f6hner richtete anl\u00e4\u00dflich seines 65. Geburtstages ein Geburtstagsschie\u00dfen aus.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_38 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1994<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">errichtete die Gesellschaft, aus Sicherheitsgr\u00fcnden, nach dem Entwurf von Rudolf Koch im 50m KK \u2013 Stand und im 50m laufende Scheibe neue Hochblenden, Seilzuganlagen und Kugelf\u00e4nge und erm\u00f6glichten auch dadurch Vorderlader-wettbewerbe. Am 24. und 25. Juni wurden dann auch auf den neu umgebauten 50m, und anderen St\u00e4nde erstmals die Bayerische Vorderladermeisterschaft der Sportsch\u00fctzen ausgetragen. Mittlerweile fand diese zum 9. Mal statt.<br \/>\nAuch auf den Kegelbahnen hielt die neueste Technik ihren Einzug. Auf allen 4 Bahnen wurden computergesteuerte Anzeigen und Auswertm\u00f6glichkeiten installiert.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_39 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1995<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">erschien zu den 10. Bamberger-Schie\u00dfsport-Tagen auf Ein-ladung, der f\u00fcr den Sport zust\u00e4ndige Pr\u00e4lat Domdekan Hans Wich, um seinen Ehrenschuss abzugeben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_40 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1995<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">wurde auch ein, auf Dauer angelegtes, Internationales Jagd-bogenturnier auf dem Bogenplatz durchgef\u00fchrt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_41 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1996<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">der neugegr\u00fcndete F\u00f6rderverein zum Erhalt der Gr\u00fcndungsst\u00e4tte des Deutschen Sch\u00fctzenbundes 1861 in Gotha, wo Pr\u00e4sident Rudolf Koch Gr\u00fcndungsmitglied ist, hielt nach der Gr\u00fcndung in Gotha seine erste Mitgliederversammlung in Bamberg auf Kunigundenruh ab.<br \/>\nUnter Leitung des Buchautors Willy Heckel entstand in enger Zusammenarbeit mit Rudolf Koch eine Chronik der Sch\u00fctzenge-sellschaft unter dem Titel &#8222;Von der mittelalterlichen Wehrgemeinschaft zum modernen Sportverein&#8220;. Eine feierliche Pr\u00e4sentationsveranstaltung unter dem Motto, Stadtgeschichte ist gleich Sch\u00fctzengeschichte, mit G\u00e4sten aus Hamburg, Duderstadt, Goslar, Hildesheim, Uelzen, Berlin, Gotha, Lauscha und vielen aus Bamberg und dem Bayer. Raum, fand im Festsaal von Kunigundenruh statt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_42 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1997<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">zu Ehren des P\u00e4chterwechsels, sowie der Neuer\u00f6ffnung und Einf\u00fchrung der Familie Balogh (aus M\u00fcnchen) lud die Gesell-schaft zu einer Festveranstaltung, unter dem Motto &#8222;Vom H\u00e4usla zum Hotel\u2013Gasthof&#8220;, ein.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_43 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1997<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">ein allj\u00e4hrlich stattfindendes Vogelschie\u00dfen f\u00fcr Damen wurde durch den ersten Gewehrsch\u00fctzenmeister, Heinrich Braun, eingef\u00fchrt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_44 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1997<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">wurde die mittlerweile technisch veraltete Heizungsanlage durch eine moderne DM 70.000 ,&#8211; Zentralanlage erneuert.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_45 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1998<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">\u00fcberstieg die Mitgliederzahl erstmals die Zahl 800.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_46 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1998<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">findet zum ersten Mal der Deutschland-Cup der VL, unter der Leitung des Referenten der VL des BSSB Karl-Peter P\u00f6llmann auf Kunigundenruh statt. Mit den 1306er Akteuren, Josef Merklein und Hans-J\u00fcrgen Fischer wurde der Pokal von den Bayern gewonnen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_47 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1998<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">anl\u00e4\u00dflich eines Empfanges auf Kunigundenruh, zu Ehren des 60. Geburtstages von Pr\u00e4sident Rudolf Koch, der statt Geschenke um Sach- und Geldspenden f\u00fcr den Einbau einer behindertenge-rechten Toilettenanlage gebeten hat, erbrachte die Summe f\u00fcr den Einbau von DM 14.000.&#8211;. Eine Rampe f\u00fcr Rollstuhlfahrer entlang des Gesellschaftshauses zum Haupteingang wurde von dem Mitglied Peter Kempf gespendet und gefertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_48 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1998<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Die Gesch\u00e4ftstelle wurde im Nebengeb\u00e4ude um ein Sitzungs-zimmer und Archiv erweitert.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_49 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">1998<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Pr\u00e4sident Rudolf Koch erh\u00e4lt durch Oberb\u00fcrgermeister Herbert Lauer, verbunden mit dem Dank des Stadtrates und der B\u00fcrger-schaft f\u00fcr den vorbildlichen Einsatz im Ehrenamt, das Ehren-zeichen des Bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten verliehen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_50 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2000<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Eine Rekonstruktion der aus dem Jahre 1865 stammende K\u00f6nigs-kette (Hauptk\u00f6nig) wurde durchgef\u00fchrt und eine neue K\u00f6nigskette angefertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_51 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2000<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Der Aufruf des Pr\u00e4sidenten um Spenden f\u00fcr eine neue Fahne kam an, sodass nicht weniger als 16.000.- DM eingingen. So konnte die Gesellschaft im Besitz von 3 Fahnen aus 1682, 1865 und 1874, diese ersetzen und durch eine Standarte, nach dem Entwurf von Rudolf Koch, anfertigen lassen. Schatzmeisterin Christine Nastvogel \u00fcbernahm die Patenschaft (Fahnenmutter) und erhielt bei der Weihe das erste Fahnenband von Ehrensch\u00fctzen-kommissar und Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Bamberg, Herbert Lauer. Nach der Weihe fand zu Ehren der Spender, die auf einer Erinnerungstafel verewigt sind, ein Fr\u00e4nkischer Abend im Festsaal statt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_52 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2001<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">am 21. Januar in der Mitgliederversammlung \u00fcberreichte das Sch\u00fctzenpaar Carmen und Manfred Wehner, aus der Bogen-abteilung, dem Pr\u00e4sidenten der Sch\u00fctzengesellschaft eine Pr\u00e4sidentenkette. Die vom K\u00fcnstler, Manfred Wehner, selbst ge-fertigte Silberplakette hat einen Durchmesser von 7,5 cm und hat das Motiv des \u00e4ltesten Stadtsiegels der Stadt Bamberg.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_53 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2001<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">an der Giebelseite des Gesellschaftshauses l\u00e4sst Pr\u00e4sident Rudolf Koch, nach seinem Entwurf, durch den B\u00fcrgermeister der Gemeinde Litzendorf Ottmar Konrad eine, vom Sportkegler Kupferschmiedemeister Theodor Deinlein gefertigte und ge-stiftete, Kupfertafel mit der Geschichte des Hauses enth\u00fcllen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_54 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2002<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">l\u00e4sst die Gesellschaft die l\u00e4ngst bauf\u00e4llige gro\u00dfe Scheune entfernen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_55 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2002<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">begann Obersch\u00fctzenmeister Rudolf Reu\u00df mit dem Projekt, alle 34 Schie\u00dfst\u00e4nde, mit Kugelf\u00e4ngen aus Spezialstahl auszur\u00fcsten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_56 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2002<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">anl\u00e4\u00dflich des Bay. Sch\u00fctzentages in Bamberg zeichnete die Vorm. Privil. Sch\u00fctzengesellschaft f\u00fcr den Kameradschaftsabend. In Anwesenheit von Josef Ambacher, 1. Landesch\u00fctzenmeister des BSSB und Pr\u00e4sident des Deutschen Sch\u00fctzenbundes, wurde ein Prominentenschie\u00dfen durchgef\u00fchrt. Pr\u00e4sident Rudolf Koch \u00fcberrechte Pr\u00e4sident Ambacher das Ehrenzeichen der SG 1306 in Gold.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_57 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2002<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Bezirkstagspr\u00e4sident, Stadtrat und 1. Vorsitzender des Altenburg-vereins, Edgar Sitzmann wird im Rahmen der Bamberger-Schie\u00dfsport-Tage zum Ehrenkommandanten der 1306er B\u00f6ller-sch\u00fctzenkompanie ernannt. Sitzmann spendete der Gesellschaft eine Standarte f\u00fcr die B\u00f6llerkompanie.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_58 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2003<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Die 1306er B\u00f6llersch\u00fctzen gaben den Startschuss zum 1. Welt-kulturerbelauf in Bamberg.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_59 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2003<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Auf den 4 Kegelbahnen wurden die 30 Jahre alten Seilzug-anlagen ausgewechselt und mit den neuesten computergesteuerten Anlagen und Programmen ausgestattet.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_60 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2003<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Im Rahmen von Investitionen im Hotel und Gasthof wurden die 22 Fenster in den Fremdenzimmern erneuert.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_61 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2003<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Pr\u00e4sident Rudolf Koch wurde in das Ehrengericht des BSSB berufen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_62 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2003<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Am 14. Juli folgte die Gesellschaft mit einer Fahnenabordnung und 4 Sch\u00fctzen mit Damen einer Einladung zum 70. Geburtstag des Protektors der Bayer. Sch\u00fctzen, seiner Hoheit Herzog Franz von Bayern, in das Schloss Nymphenburg \u2013 M\u00fcnchen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_63 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2008<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Nach einer Amtszeit seit 1987 trat Pr\u00e4sident Rudolf Koch im Januar 2008 nicht mehr zur Wiederwahl an.<br \/>\nZum Nachfolger wurde Josef Roland gew\u00e4hlt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_64 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2010<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Im Januar 2010 ging das Amt des Pr\u00e4sidenten &#8211; in Personalunion mit dem des Obersch\u00fctzenmeisters &#8211; an Rudolf Reuss \u00fcber.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_65 odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2017<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Am 05.08.+ 06.08.2017 hielten die Bogensch\u00fctzen der SG 1306 ihr<br \/>\n30. Jagdbogenturnier ab. Hierzu kamen 150 Sch\u00fctzen<br \/>\naus ganz Deutschland nach Bamberg.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_66 even\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2020<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Nach einer Amtszeit seit 2010 trat Pr\u00e4sident Rudolf Reuss im Januar 2020 nicht mehr zur Wiederwahl zum Pr\u00e4sidenten an.<br \/>\nZum neuen Pr\u00e4sidenten wurde Bernhard Zenk gew\u00e4hlt. Rudolf Reuss wurde wieder zum Obersch\u00fctzenmeister gew\u00e4hlt. Am 08.06.2020 trat Berhnard Zenk als Pr\u00e4sident zur\u00fcck. Am 19.06.2020 wurde in einer Beiratssitzung Rudolf Reuss komimssarisch zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row_67 row_last odd\">\n<td class=\"col_0 col_first\">2022<\/td>\n<td class=\"col_1 col_last\">Durch die CORONA Pandemie konnte Rudolf Reuss<br \/>\nerst am 17.07.2022 in der Jahreshauptversammlung ordentlich zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<aside id=\"left\">\n<div class=\"inside\"><\/div>\n<\/aside>\n<\/div>\n<footer id=\"footer\">\n<div class=\"inside\"><\/div>\n<\/footer>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzer geschichtlicher Abriss Die lange Geschichte des Bamberger Sch\u00fctzenvereins, Vorm. Privil. Sch\u00fctzengesellschaft 1306 Bamberg e. 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